{"id":1951,"date":"2013-01-25T08:17:58","date_gmt":"2013-01-25T07:17:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.whw-fotografie.de\/?page_id=1951"},"modified":"2013-02-09T21:37:19","modified_gmt":"2013-02-09T20:37:19","slug":"netzwerk-speicher-und-backup-losung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.whw-fotografie.de\/?page_id=1951","title":{"rendered":"Netzwerk Speicher und Backup L\u00f6sung"},"content":{"rendered":"<p>(Teil 8 &#8211; <a title=\"Vom WinSaulus zum MacPaulus\" href=\"http:\/\/www.whw-fotografie.de\/?p=1920\">Vom WinSaulus zum MacPaulus<\/a>)<\/p>\n<p>Also gut, das hier hat mit dem Wechsel von Windows nach Mac OS direkt nichts zu tun. Aber auch ein MacBook sollte hin und wieder gesichert werden (k\u00f6nnen). Die Apple L\u00f6sung dazu hei\u00dft Time Machine (Software auf dem MacBook). Sie kann ihre Backup Daten auf jeder externen Festplatte oder komfortabler auf Apples Time Capsule speichern.<\/p>\n<p>Jetzt neben meiner Windows Sicherung noch eine Apple Variante aufzubauen hatte ich keine Lust. Auch war meine bisherige Sicherungsstrategie (Wiederverwendung alter zu kleiner Festplatten in externen Geh\u00e4usen) mit mittlerweile 10 verschiedenen Laufwerken nicht mehr effektiv und ich verlor so langsam den \u00dcberblick (was wo und wann, mehrfach oder einfach &#8230;.).<\/p>\n<p>Ich suchte eine L\u00f6sung, die sowohl Windows wie auch Mac OS bedienen konnte und um die ich mich m\u00f6glichst wenig k\u00fcmmern m\u00fc\u00dfte. Und das konnte ein NAS Server leisten. Der Neukauf von gr\u00f6\u00dferen Festplatten f\u00fcr meinen Desktop Rechner stand wegen Platzmangel sowieso an, also schaute ich mich um und fand plattenlose 4-Bay Systeme zwischen 320 &#8211; 450 \u20ac von verschiedenen Herstellern. Zusammen mit 4&#215;2 TB NAS-Festplatten (geeignet f\u00fcr Dauerbetrieb) ergab so etwas einen File- und Backup-Server mit einer Gesamtkapazit\u00e4t von etwa 6 TB (Raid-5).<\/p>\n<p>Ich habe mich f\u00fcr das Modell QNAP TS419P II entschieden.<\/p>\n<p>Laut Dokumentation sollte es ausreichen, f\u00fcr die Zusammenarbeit mit meinem MacBook auf der QNAP unter Sicherung den Time Maschine Dienst des Server zu aktivieren und dann auf dem MacBook unter Time Machine die Sicherung zu aktivieren. Mal schauen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Windows sind mehrere Schritte notwendig:<\/p>\n<ol>\n<li>Auf der QNAP ist unter Anwendungen \/ Backupserver der RSYNC Dienst einzurichten.<\/li>\n<li>Unter Zugriffskontrolle \/ Freigabeordner m\u00fcssen ein Backup Share (z.B. WinBackup) angelegt und die notwendigen Zugriffsrechte gesetzt werden.<\/li>\n<li>Dann erfolgt die Installation von NetBak Replicator (Backup Software von QNAP) auf dem zu sichernden Windows Rechner<\/li>\n<li>Jetzt sind die Sicherungsl\u00e4ufe in dieser Software einzurichten.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mit meinen Erwartungen an eine &#8222;Sicherungssoftware&#8220; (Full- und Inkremental-Backup, Generationenverwaltung) erlebte ich jetzt mit NetBak Replikator eine Bauchlandung. Diese Software ist nur in der Lage, <strong>eine<\/strong> Kopie der zu sichernden Daten zu verwalten. Von jeder Datei ist nur der letzte Zustand verf\u00fcgbar. St\u00fcnde das Wort <span style=\"text-decoration: underline;\">Replicator<\/span> nicht im Produktnamen, w\u00fcrde ich es als Mogelpackung bezeichnen. Aber es tut nur genau das, was der Name sagt. \ud83d\ude41<\/p>\n<p>Auf der Suche in den QNAP Foren stie\u00df ich dann auf die Empfehlungen f\u00fcr andere vollwertigere Backup Programme. Als sehr gut beurteilte Freeware L\u00f6sung wurde Gobian Backup empfohlen. Und dieses Programm kann das leisten, was ich mir von der QNAP Software versprochen hatte: z.B. Vollsicherung alle 30 Tage, dazwischen inkrementelle Sicherung jeden Tag. Und das in mehreren Varianten f\u00fcr verschiedene Datenquellen.<br \/>\nEine sehr gute Option ist auch die M\u00f6glichkeit festzulegen, ausgefallene Jobs (weil z.B. der Rechner gar nicht l\u00e4uft) nachholen zu lassen. Und da das Programm sich als Dienst installieren l\u00e4\u00dft, reicht es aus, den Desktop Rechner nur gestartet zu haben, um bereits den Sicherungsbetrieb am Laufen zu haben.<\/p>\n<p>Die Einrichtung auf meinem MacBook war dagegen erschreckend einfach. In der Systemsteuerung war f\u00fcr Time Machine das Ziellaufwerk zu definieren und 180 Sekunden sp\u00e4ter startete die erste Vollsicherung von selber.<br \/>\nDas war jetzt wiederrum zu simpel, denn ich will ja nicht den ganzen Rechner, sondern nur die Systempartition absichern. Die restlichen Daten sind nur Kopien von meinem Desktop und werden dort gesichert.<br \/>\nNach ein wenig Suchen entdeckte ich die M\u00f6glichkeit, Ausschl\u00fc\u00dfe f\u00fcr die Time Machine zu definieren. Also f\u00fchrte ich dort die Arbeitspartition auf und alles war so, wie es sein sollte.<br \/>\nSolange Platz vorhanden ist, beh\u00e4lt Time Machine folgende Sicherungen:<\/p>\n<ul>\n<li>st\u00fcndliche Backups der letzten 24 Stunden,<\/li>\n<li>t\u00e4gliche Backups des letzen Monats,<\/li>\n<li>w\u00f6chentliche Backups aller vorherigen Monate.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn das Sicherungsmedium voll ist, werden die \u00e4ltesten Backups gel\u00f6scht. Bei 2 TB Volumen wird das dann wohl lange genug halten.<\/p>\n<p>Jetzt bleibt f\u00fcr mich als regelm\u00e4\u00dfige Aufgabe nur noch das Erstellen eines monatlichen Festplatten Images der Windows Betriebssystem Partion. Abgelegt auf einem Datenlaufwerk, das der Backup Server mit sichert, ist dann hier alles im gr\u00fcnen Bereich.<\/p>\n<p>F\u00fcr das MacBook ist keine Image Sicherung erforderlich.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Beste aus 2 Welten in Teil 9: <a title=\"Noch ein bischen Windows\" href=\"http:\/\/www.whw-fotografie.de\/?page_id=1953\">Noch ein bischen Windows<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Teil 8 &#8211; Vom WinSaulus zum MacPaulus) Also gut, das hier hat mit dem Wechsel von Windows nach Mac OS direkt nichts zu tun. Aber auch ein MacBook sollte hin und wieder gesichert werden (k\u00f6nnen). Die Apple L\u00f6sung dazu hei\u00dft Time Machine (Software auf dem MacBook). 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