(Teil 2 – Vom WinSaulus zum MacPaulus)
Mein Lenovo ThinkPad T500 hatte mit seinen 4 Jahren ein Alter erreicht, bei dem man sich schon einmal über einen möglichen Nachfolger informieren könnte.
Wichtige Kriterien für mich sind:
- Robustheit und Haltbarkeit, denn es wird täglich im Rucksack überall mit dabei sein.
- Zur Fotobearbeitung wünsche ich mir ein blendfreies 15″ Display mit hoher Auflösung und in der Senkrechten mindestens 1.000 Pixeln.
Für die immer verbreiteteren 16:9 Formate bedeutet es, daß es ein Full-HD Display sein müßte (1920×1080). Wobei ich eher das kaum noch zu findende 16:10 Format mit z.B. 1680×1050 bevorzugen würde. - Die Akku Laufzeit muß deutlich über 5 Stunden liegen.
- Der Hauptspeicher muß bis mindestens 16 GB ausbaubar sein.
- Für eine gute Performance muß eine eingebaute Festplatte gegen eine SSD austauschbar sein. Die Möglichkeit der Unterbringung einer 2. internen Festplatte (entweder zusätzlich oder im Tausch mit dem DVD Laufwerk) zur Aufnahme der eigenen Fotosammlung halte ich ebenfalls für erforderlich.
- Bei den externen Anschlüssen muß auf jeden Fall USB 3.0 mit dabei sein.
- Zu Hause muß das Notebook über eine Docking Lösung anschließbar sein.
Mit diesen Vorgaben ergab die Suche bei den verschiedenen Online Anbietern, dass mein künftiges Notebook wohl eines aus den High-End Office Serien der Hersteller sein würde. Allerdings war das Bildschirm Format 16:10 nirgends zu finden. Überhaupt schienen Ansprüche an einen besseren Bildschirm die Preise steil nach oben zu treiben.
Interessehalber habe ich mir auch einmal im Apple Store die angebotenen 15″ MacBook Pro angesehen. Konfiguriert man sein Wunschmodel mit Retina Display, ausreichend Hauptspeicher und nicht der kleinsten Festplatte oder gar mit einer SSD, ergeben sich Preise von 3.000 € und mehr.
- Eigentlich nicht zu bezahlen.
- Und das Retina Display gibt’s auch nur glänzend.
- Das DVD Laufwerk ist fest eingebaut und läßt sich nicht gegen eine Festplatte wechseln.
- Und Docking ist auch nicht.
Arme Apple Jünger ….
Ich begann, mich mit einem Lenovo Thinkpad T530 mit Full-HD Display anzufreunden.
Beim Gespräch im Kollegenkreis über dieses „Problem“ fiel dann auch einmal die Bemerkung, daß man bestens beraten sei, sich ein MacBook Pro in der kleinsten angebotenen Wunschkonfiguration auszusuchen und den selbst durchzuführenden Ausbau / Austausch von Hauptspeicher und Festplatte grundsätzlich mit einzuplanen. Nicht bei allen Modellen sind Hauptspeicher und Festplatte fest eingebaut. Gute Anleitungen und Aufrüst Kits gibt es im Internet in großer Menge. Auch bieten Apple Verkäufer an, solche MacBooks nachträglich auf Kundenwunsch entsprechend (günstiger) auszubauen.
Da es das MacBook Pro mit mattem Display auch gab, schaute ich noch einmal genauer hin. Ich mußte erstaunt feststellen, dass dieses Modell mit einer sonst dem T530 vergleichbaren Grundausstattung zum identischen Preis im Internet angeboten wird! 😯
Es gibt Umrüst Kits, die es erlauben, das fest eingebaute DVD Laufwerk gegen eine 2. Festplatte auszutauschen und in einem externen USB Gehäuse unterzubringen, komplett mit ausführlicher Anleitung.
Nur die Docking Lösung, nicht von Apple, sondern einem Drittanbieter, hinterließ einen zwiespältigen Eindruck. Es gab zu viele negative Beurteilungen dazu.
Als sich dann noch das ganze Dilemma mit den Viren und Windows 8 abzuzeichnen begann, reifte der Entschluß, den Wechsel auf ein MacBook Pro genauer zu untersuchen.
… und nach ein paar Tagen Grübeln und Vergleichen habe ich dann schlußendlich (m)ein MacBook Pro bestellt (15″ Hi-Res matt, 2.3 GHz Quad-Core, 2x2GB RAM, 500GB HDD) 😎
Weiter geht’s mit Teil 3: Software Wechsel nach Mac OS X