Noch ein bischen Windows

(Teil 9 des Blogs Vom WinSaulus zum MacPaulus)

Mit der Software VMWare Fusion gibt es unter Mac OS X eine von mehreren Möglichkeiten, Windows Programme auszuführen. Das in Mac OS bereits enthaltene Bootcamp kam für mich nicht in Betracht, da es nur ermöglicht, das MacBook entweder mit Mac OS oder mit Windows zu booten. Ein Datenaustausch zwischen 2 parallel laufenden Installationen ist so direkt nicht möglich.

Ein virtueller PC ist flott erstellt und auch die Windows Installation geht schnell vonstatten. Sind dann noch die aktuellen Service- und Fix-Packs sowie ein Virenscanner installiert, kann von dieser Grundinstallation ein Snapshot gemacht werden, der für weitere Installationen und Tests als Ausgangsbasis dient.

Eines meiner Probleme kann ich mit einem solchen virtuellen Windows MacBook ganz einfach lösen: gelegentlich greife ich auf die Möglichkeiten der DOS-Box (polititsch korrekt wohl „Kommando Zeilen Eingabe“) zurück. Kleine CMD-Prozeduren und Befehle wie XCOPY nutze ich gerne. Unter Mac OS gibt es zwar verschiedene Alternativen, aber mir sind sie bisher alle unbekannt. Solange das so ist, kann ich mir mit dem virtualisierten Windows behelfen.

Auf jeden Fall erspart mir VMWare die Ersatzbeschaffung von Windows Programmen, die ich zwar habe, aber seltener (bis vielleicht gar nicht mehr?) benutze. Im Fall des Falles kann ich sie dann unter VMWare noch einmal einsetzen.

Mangels Alternativen werde ich auf jeden Fall versuchen, Nero Burnig Rom (Version 9) oder Power DVD Player (wg BluRay) unter VMWare zu benutzen.

Welche Auswirkungen ein solcher unter Window laufender virtueller Rechner auf die Akku-Laufzeit des MacBooks hat, habe ich noch nicht untersuchen können.

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