Zubehör und Docking Lösungen

(Teil 7 – Vom WinSaulus zum MacPaulus)

Das MacBook Pro kommt mit einem großen Touchpad daher. Auch wenn man – wie ich – ein Maus-Fan ist, dieses große Touchpad hat etwas. Ist erst einmal für den einfachen Mausklick das harte Durchdrücken gegen ein einfaches Tippen umkonfiguriert, arbeitet es sich damit sehr bequem. Auch an die 2- und 3-Finger Klicks und Gesten habe ich mich sehr schnell gewöhnt.
Ich bin sogar versucht, zu Hause anstelle der Maus einmal das separate Magic TrackPad auszuprobieren. Die Chancen stehen gut, daß dann ab sofort die Maus zu Hause im Rucksack bleiben wird.

Magic Mouse – wieder so ein faszinierendes Stück Technik. Das ist eine kabellose Laser Maus, die per Bluetooth mit dem MacBook verbunden ist. Der Knüller: Ihre Oberfläche ist berührungsempfindlich. Streicht man mit dem Finger von vorne nach hinten über sie, entspricht das der Betätigung des (nicht vorhandenen) Mausrades. Ein- und zweifingeriges Streichen und Klicken haben unterschiedliche Bedeutung, ähnlich dem Touchpad. Und das ganze funktioniert auch noch sehr präzise! Wahnsinn!!

Passend zum Alu Design des MacBooks gibt es auch ein Wireless Keyboard, eine schmale, per Bluetooth mit dem Rechner verbundene Tastatur (ohne Ziffernblock). Sie hat nur einen kurzen, aber präzisen Tastenhub. Ich habe lange nicht mehr mit einer so gut und leicht zu tippenden Tastatur gearbeitet. Aufgrund ihrer geringen Größe könnte sie sogar mitgenommen werden.

Das Thema Docking ist für die MacBooks ein unterversorgtes.
Apple definiert seinen Thunderbolt Bildschirm als die ultimative Docking Lösung! 😆 Und das, weil nur ein (teueres) Thunderboltkabel zwischen MacBook und Bildschirm ausreicht, den Bildschirm und alle auf seiner Rückseite vorhandenen Anschlüße (USB 3.0, Firewire, Ethernet, Thunderbolt) an den Rechner weiter zu reichen.
Kann man so sehen! 🙄
Aber Pech haben alle diejenigen, die ‚mal eben nicht 1.000 € erübrigen können oder aber einen eigenen (guten) Bildschirm haben, der noch nicht in Rente geschickt gehört.

Es wäre schön, wenn man diese Umsetzung Thunderbolt <-> alle sonstigen Anschlüße in einer Box unabhängig von Apples glänzendem 27″ Display haben könnte.
Und hier genau springt die Firma Matrox in die Bresche. Zur Zeit (Jan’2013) ist bei einem große Online Versandhaus unter dem Suchbegriff „Matrox Docking“ genau eine solche Box angekündigt zu finden. Ich bin gespannt, wann dieses Produkt schließlich auf dem Markt erscheint und wie es sich bewährt.

Von einem anderem Anbieter gibt es eine Docking Halterung, in der das MacBook senkrecht untergebracht wird. Aufgrund der sehr gemischen User Rückmeldungen in diversen Verkaufsportalen habe ich mich aber damit nicht weiter auseinandergesetzt.

Bliebe noch die alte Anschlußvariante zu Fuß: Strom, Netzwerk, Lautsprecher, externe Laufwerke und Bildschirm per Kabel an das MacBook bringen. Tastatur und Maus sind kabellos angebunden. Solange das MacBook offen ist, habe ich entweder zwei unabhängige Bildschirme oder 2x das Gleiche vor mir. Wie schaltet man jetzt nur das Display des MacBooks aus? Und wie verhindert man den Ruhemodus, wenn man das MacBook schließt??
Ganz einfach, das MacBook macht es von alleine: wenn Strom, Bildschirm und Tastatur mir ihm verbunden sind, kann man es schließen und es läuft einfach weiter. Der Ruhemodus ist dann per Auswahl im Apfel-Menü zu erreichen. Wird die Tastatur benutzt, wacht das Äpfelchen auch wieder komplett auf. Bequemer geht es fast nicht.
Nur ein ausgeschaltetes MacBook muß zum Starten kurz geöffnet werden, dann siehe oben. Da aber der Stand-By Modus so problemlos funktioniert, kann man tagsüber wohl getrost auf das komplette Herunterfahren und Ausschalten des MacBooks verzichten.

 

Ein kleiner Exkurs in Teil 8: Netzwerk Speicher und Backup Lösung

 

… durch die Linse gesehen