Beinahe schon in guter Tradition ist der 1. Mai eines jeden Jahres abends ein Pflichttermin auf dem LVR Turm. Das Ende der Öffnungszeit wird zum ersten Mal auf von 20.00 Uhr auf 23.00 Uhr verlängert und man/frau erhält wieder die Chance, Sonnenuntergang (ca. 21.00 Uhr) und Dombeleuchtung (ca. 21.40 Uhr) zu erleben.
Hier einmal in bunter Mischung DRI’s (aus 5 Aufnahmen +/- 3 EV) und einfache Aufnahmen / Langzeitbelichtungen vom abendlichen Ausblick.
Da das Wetter in diesem Mai immer besser wurde, folgte 8 Tage später noch eine weitere Runde auf dem Turm.
Aber dieses Mal kam der Rundumblick nicht zu kurz.
Das Wetter war leider nicht so klar wie erhofft und auch kälter als befürchtet. Aber unverrichteter Dinge wollten wir nicht wieder abziehen. Und zu zweit friert es sich auch netter. 😛
Die Aufnahmen wurden dann auch zu Arbeits- und Übungsmaterial erklärt, mit denen wir anschließend eher experimentieren als ernsthaft Bilder entwicklen wollten. Also hab‘ ich freizügig an den Reglern gedreht. Hier das Resultat.
Alle Bilder sind HDR/DRI’s von 3-6 Aufnahmen aus Belichtungsreihen (+/- 3 EV) auf Basis unterschiedlichster Presets aus Photomatix Pro. Wobei das eine oder andere Set mehrmals unterschiedlich „behandelt“ wurde.
Das Wetter sollte schön sein, Zeit war auch und den Tagebergbau vor der Haustüre hatte ich bisher noch nicht gesehen. Also auf nach Garzweiler!
Vor Ort war das Wetter dann leider nur noch bedeckt und es war insgesamt diesig. Somit sind alle Aufnahmen der Bagger, Absetzer und aus der Grube relativ flau geraten.
Links der Dunst und nach rechts hinüber der Versuch, ihm entgegen zu wirken
Ich habe dann versucht, die Ergebnisse ein wenig aufzufrischen und es dabei hoffentlich nicht übertrieben(?), denn bei den ganzen Möglichkeiten verliert man schnell den Blick für das „noch“ natürlich wirkende.
Preisfrage: welche der obigen Aufnahmen wurde(n) mit einem iPhone gemacht und welche mit einer „richtigen“ Kamera?
Einfach ‚mal die Kamera ausgelüftet. Im Kölner Rheinauhafen, der nach seiner Sanierung und Umgestaltung ein sehr interessanter Teil von Köln geworden ist. Und das Beste (wenn man vom Preis absieht): das ganze Areal befindet sich über der längsten Tiefgarage Europas und ist damit bequem zu erreichen. Entsprechend war dann auch der Fußgänger / Jogger / Radfahrer „Verkehr“.
Ich habe mich ja lange Zeit davor gedrückt, einmal mit Kamera da oben hoch zu gehen (wohl eher geliftet zu werden), weil da ist / war ja schon jeder. Und das Fotografieren durch die gläserene Absperrung mit ihren Spiegelungen und Eintrübungen nervt sehr. Aber dennoch ist der Ausblick nicht ohne. Hier die Ausbeute meines Ausfluges.
Hier gut die Reflektionen der gläsernen Absperrung zu erkennen
Alle Bilder sind DRI’s aus 7 Aufnahmen mit +/- 3 EV.
Leider wurde die Aussichtsplattform um 18.00 Uhr geschlossen und es war noch nicht so richtig dunkel. In 3-4 Wochen werde ich hier noch einmal hingehen, um dann mehr von der Dämmerung ausnutzen zu können.
… durch die Linse gesehen
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